Die Geschichte des Ortsverbands

Die Gründung

Mit Inkrafttreten des Saarabkommens vom 24. Oktober 1954 wurden am 23. Juli 1955 die Voraussetzungen für die Zulassung der Parteien geschaffen, die für die Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland eintraten. Somit war auch für die CDU-Anhänger in Kirrberg die Möglichkeit zur offiziellen Parteigründung gekommen. Bereits schon am 30. Juli 1955 trafen sich im Gasthaus „Burger“ in Kirrberg eine Gruppe von 20 Personen, um einen CDU-Ortsverband zu gründen. Ziel ihres Handelns war die Verwirklichung christlicher Grundsätze auf allen Gebieten des öffentlichen und privaten Lebens. Zum Vorsitzenden des neuen Ortsverbandes wurde Eugen Zott gewählt, der bis 1958 in diesem Amt blieb.

Die erste Gemeinderatswahl und erste Projekte

Am 13. Mai 1956 fand die erste Gemeinderatswahl nach der Rückgliederung statt. Mit ca. 39% der Stimmen erreichte die CDU-Mannschaft 7 Sitze im neuen Gemeinderat, wurde stärkste Fraktion und konnte den bisher parteilosen Bürgermeister stellen. Während dessen Amtszeit erfolgte im Jahre 1975 die Standortfestlegung und der Baubeginn des Schulhauses. Mit der Erschließung des Neubaugebietes „Am alten Schloß“ wurde Bauland für Neubürger und Bauwillige bereitgestellt. Friedhofserweiterung und Bau einer Leichenhalle waren weitere größere Projekte seiner Amtszeit. Im Zuge der Gebietsreform wurde die selbständige Gemeinde Kirrberg der Stadt Homburg zugeordnet, Bürgermeister und Gemeinderat 1974 durch Stadtrat, Ortsvorsteher und Ortsrat ersetzt.

Die Projekte für Kirrberg

Eine solide CDU-Politik verhalf dem Stadtteil Kirrberg in diesen 45 Jahren zu einem vielseitig sichtbaren enormen Aufschwung, und Kirrberg zeigt sich heute als eines der schönsten Wohngebiete innerhalb des Stadtbereichs. Große und kleine Baumaßnahmen machten den Stadtteil lebenswert und liebenswert: Ausbau der Landstraße L213 (Homburg-Kirrberg) mit Fußgänger- und Radweg, die Versorgung des Stadtteiles mit Erdgas, Erschließung und Bebauung der Baugebiete „Collinger Berg“ und „In den Talwiesen“, Neubau eines Feuerwehrhauses, Errichtung eines Dorfbrunnens, Anlegung und Erneuerung von Kinderspielplätzen im Ortsbereich und in den Neubaugebieten, der 1. Bauabschnitt eines Hauptsammlers für einen sauberen Lambsbach, die vorläufige Gestaltung des Dorfplatzes, der Beginn der Verkabelung durch die Bundespost, der Baubeginn einer größeren Sporthalle, die Gewährleistung einer ständigen Wasserversorgung durch Anschluss an das Homburger Wasserwerk, der Rückkauf der Stromversorgungsanlagen von den Pfalzwerken, Brunnenbohrungen zur Sicherung der Wasserversorgung, Straßen- und Kanalausbaumaßnahmen, Ankauf des Anwesens „Maatz, am Malafelsen“ und Befestigung der Merburggrundrisse. Dies sind alles Maßnahmen, die dokumentieren, dass der Stadtteil Kirrberg von der Zugehörigkeit zur Stadt Homburg sehr profitiert hat. Maßgeblich an diesem Erfolg war die Unterstützung durch die Stadt Homburg und ihren Oberbürgermeister, der sich stets für Kirrberger Belange einsetzte.